Da ist man in aller Ruhe über die Landstraße gefahren und plötzlich gibt es einen kurzen, aber heftigen Knall. Ein Stein ist von einem vorausfahrenden oder entgegenkommenden Fahrzeug vom Asphalt gerissen und direkt in die Windschutzscheibe geschleudert worden. Der Schreck ist noch nicht ganz gewichen, da kommt Ärger in einem auf, denn ein kleiner Krater in der Scheibe zeigt deutlich den Ort des Einschlags. Der Verursacher ist natürlich längst weiter gefahren, wieso sollte er auch anhalten, da er nicht einmal mitbekommen hat, was er da gerade verursacht hat?
Es ist klar, dass der Steinschlag repariert werden muss. Doch wer zahlt? In vielen Fällen bereits die Teilkaskoversicherung. Die Versicherungsgesellschaften bieten oft die komplette Übernahme der Reparaturkosten an, denn das ist mit 80 bis 100 € in jedem Fall günstiger als eine neue Windschutzscheibe. Allerdings sollte die Versicherung im Vorwege über die Reparatur genau informiert werden. Wenn die Frontscheibe ausgetauscht werden muss, dann wird der vertraglich vereinbarte Selbstbehalt fällig. Das ist in jedem Fall ein nicht ganz billiges „Vergnügen“, da je nachdem, wie viele Fahrerassistenzsysteme in der Scheibe verbaut sind, Kosten von mehreren Hundert Euro für die Scheibe und ihren Austausch entstehen.
In jedem Fall sind sowohl die Reparatur als auch der Austausch der Frontscheibe eine Aufgabe für Profis und sollten deshalb immer bei einer Fachwerkstatt (z.B. bei einem Autoglas-Partner) in Auftrag gegeben werden.